Die Märchenhochzeit von Prinz Charles und Lady Diana schrieb 1981 unvergessene Geschichte. Ihr spektakuläres Hochzeitskleid begeisterte damals Millionen von Menschen weltweit und machte die junge Braut endgültig zur Prinzessin der Herzen. Doch welche Geschichte steckt wirklich hinter ihrem ikonischen Brautlook?
Am 29. Juni 1981 verwandelte sich die St. Paul’s Cathedral in London zum Schauplatz einer der spektakulärsten Hochzeiten des 20. Jahrhunderts: Lady Diana Spencer heiratete den damaligen britischen Thronfolger Prinz Charles. Die 21-Jährige stand dabei im Zentrum weltweiter Aufmerksamkeit – rund 3.500 Gäste waren vor Ort, 600.000 Menschen säumten die Straßen, und Millionen verfolgten das Ereignis live im Fernsehen. Das Königshaus überließ dabei nichts dem Zufall. Vor allem Dianas Brautkleid war ein gut gehütetes Geheimnis, das bis zur letzten Minute nicht preisgegeben wurde.
Prinzessin Diana: Ihr Brautkleid wurde zur Inspiration für Millionen
Der Brautlook von Prinzessin Diana vereinte klassische Eleganz mit zarten, verspielten Details und verwandelte sie damit in eine wahre Märchenprinzessin. Für das kunstvolle Kleid beauftragte sie Elizabeth und David Emanuel. Es war das Designerpaar, das bereits die zarte Chiffonbluse für ihre offiziellen Verlobungsbilder kreiert hatte. Einige der Stilelemente wurden auch bei ihrem Hochzeitskleid erneut aufgegriffen. Sowohl die drapierten Rüschen als auch der verspielte Charakter der Bluse nahmen Einfluss auf die Gestaltung des Kleides und prägten die Brautmode der 80er-Jahre.

Ein Highlight des Brautkleids sind die aufwendig gestalteten Puffärmel, die ab den Ellenbogen in zarte Spitzen übergehen. Der V-Ausschnitt ist mit großzügigen Rüschen aus Seidentaft verziert, die dezent Dianas Schlüsselbeine umspielen. Ab der Hüfte fällt der Seidentaft in sanfte Falten bis zum Boden und wird auch hier von Spitze gesäumt. Das Oberteil zieren 10.000 von Hand bestickte Perlmutt-Pailletten. In ihrem Hochzeitskleid vereinen sich die kunstvollsten Elemente, die ein Brautmodendesigner:in nutzen kann.

© London Express
Der fast sieben Meter lange Schleier hüllt die Braut bei ihrem Einzug in einen royalen Glanz und ergänzt die ebenso lange Schleppe, die sich beim Entfalten beeindruckend über den Boden legte. Dieser Auftritt war 1981 der modische Höhepunkt der Hochzeit und sorgte bei den Zuschauer:innen für Gänsehaut. Wie ihr Brautkleid, funkelte Dianas Schleier ebenfalls durch tausende, fast durchsichtige Perlmutt-Pailletten, die allein von Peggy Umpleby in mühevoller Handarbeit angebracht wurden. Trotz voriger Arbeiten für das Königshaus musste auch sie Stillschweigen über ihre Anfertigung bewahren.
Die rührende Bedeutung ihres Diadems
Auch Dianas Kopfschmuck spiegelte das Funkeln ihres Auftritts wider. Die Spencer-Tiara aus dem eigenen Familienbesitz verlieh ihrem Weg zum Altar einen rührende Bedeutung. Im Zentrum des Schmuckstücks vereinen sich mit Diamanten besetzte Bögen zu Herzen und verleihen dem Diadem eine romantische Note. Zuvor wurde das Diadem bereits bei anderen Hochzeiten der Familie Spencer genutzt. Vielleicht auch gerade wegen der verspielten Symbolik des Schmuckstücks.
Verwendete Quellen: vogue.de, thecourtjeweller.com
Quelle: Mode



