Paris Fashion Week : 3 Trends, die ich als Moderedakteurin direkt nachshoppe

Die Paris Fashion Week liefert zum Abschluss des Fashion Month noch einmal reichlich Inspiration. Moderedakteurin Hannah verrät, welche Trends ihr sofort ins Auge gefallen sind und wie wir sie im Alltag tragen können.

Mit der Paris Fashion Week findet der Fashion-Week-Marathon seinen spektakulären Abschluss. Und Paris wäre eben nicht Paris, wenn sie sich das große Finale nicht mit einer Extraportion Drama sichern würde. Zwischen Nostalgie, Opulenz und modernen Stilbrüchen: Diese Trends haben es Redakteurin Hannah besonders angetan.

Fashion Week Paris: Trends, die Moderedakteurin Hannah nachshoppt

1. Es lebe die Nostalgie!

Acne, Valentino, Vivienne Westwood.
Acne, Valentino, Vivienne Westwood.

Ob ein Ausflug in die frühen 2000er, ein Boho-Sommer im Stil der 70er oder gleich ein größerer Zeitsprung ins 18. Jahrhundert: Die Mode schwelgt weiter in Nostalgie. Und wenn nicht in Paris die Opulenz des Rokoko wieder zum Leben erweckt werden kann, wo dann? Auf dem Runway sehen wir Samt, Perlen, aquarellartige Blumenmuster, Spitze und Rüschen. Am besten alles auf einmal. Schiaparelli, Valentino und Vivienne Westwood sagen dem Minimalismus offiziell den Kampf an und bringen eine besonders verspielte Ästhetik auf den Laufsteg. Doch wie holen wir den Trend in unseren Alltag, ohne auszusehen, als wären wir gerade einem historischen Kostümfilm entsprungen? Die Mischung macht’s! Wir kombinieren cleane Schnitte mit Blumenmustern und rockige Pieces mit Rüschen. So zieht die Vergangenheit in unseren Kleiderschrank ein, ohne dass wir modisch in ihr stecken bleiben.

 

2. Immer schön transparent bleiben

Chanel, Balenciaga, Dior.
Chanel, Balenciaga, Dior.

Schon in Mailand war Transparenz ein großes Thema. In Paris sind durchscheinende Materialien ebenfalls kaum von den Laufstegen wegzudenken. Und auch wenn der Trend im ersten Moment etwas einschüchternd wirkt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn natürlich muss es nicht gleich das transparente XL-Kleid von Balenciaga sein, um unserem Kleiderschrank ein Update zu verpassen. So schön es auch ist! In mehreren Lagen gestylt oder mit einem klassischen Trenchcoat kombiniert wie bei L’Agence wird der Look gleich zugänglicher. Mein Highlight: die transparenten Elemente bei Chanel. Wer sich langsam herantasten möchte, setzt auf einzelne transparente Details oder Accessoires wie Schuhe, Taschen und sogar Ohrringe.

3. Glanzleistung garantiert

Louis Vuitton, Saint Laurent, Mugler.
Louis Vuitton, Saint Laurent, Mugler.

Modische Regeln sind zum Glück dafür da, gebrochen zu werden. Während wir Metallic-Töne meist mit der Herbst- und Wintersaison verbinden, sind sie auf den Pariser Laufstegen auch für den Sommer kaum wegzudenken. Saint Laurent gestaltet sein Finale komplett mit goldenen Looks, während Louis Vuitton und Mugler auf silberne Zweiteiler setzen. Der Beweis: Silber, Gold und Bronze können mehr als Weihnachtsfeier und Silvesterparty. Entscheidend sind Material, Schnitt und Styling. Klare Silhouetten und unkomplizierte Kombinationen holen den Glanz in den Alltag. Und wer nicht gleich im kompletten Metallic-Look losziehen möchte, lässt erst einmal ein einzelnes Piece strahlen.

Quelle: Mode

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