"Off Campus": Lest das, bevor ihr euch Allies Shag schneiden lasst

Wir lieben «Off Campus» und ganz besonders den Haarschnitt von «Allie»-Schauspielerin Mika Abdalla! Ihre Friseurin verrät jetzt genaue Infos zu Schnitt, Styling + Co. – wart aber auch davor, dass er nicht für jeden Haartypen geeignet ist.

Wusstet ihr, dass Allie Hayes in den «Off Campus»-Büchern eigentlich blond ist? Mit Mika Abdalla vor Augen heute fast undenkbar! Der braune Lockenkopf der Schauspielerin verdreht in der ersten Staffel der Erfolgsserie allen den Kopf – auch ihrem Love-Interest Dean Di Laurentis übrigens. Doch bevor ihr jetzt mit einem Foto von Allie zum Friseur rennt, hört euch unbedingt noch an, was ihre Friseurin zu sagen hat. Denn die liefert in einem Interview mit der Teen-Vogue nicht nur genaue Stichpunkte, die ihr im Salon vortragen könnt, sondern auch wichtige Infos, für wen der Shag-Schnitt geeignet ist und wie er gestylt wird, damit er wie bei «Off Campus» aussieht.

«Off Campus» ist schuld, dass alle Allies Haarschnitt wollen – mit diesen Stichpunkten geht’s zum Friseur 

Mika Abdallas Hair-Stylistinnen Marisa Mitchell und Kristin Heitkotter, die diesen Schnitt für ihren Seriencharakter Allie Hayes kreiert haben, beschreiben die Frisur als «modernes Comeback der legendären Stufenschnitte der 80er- und 90er-Jahre». Es ist ein Shag-Schnitt mit noch kürzeren Stufen als sonst und natürlich mit fransigem Pony. Face-Framing-Stufen runden den texturierten Look ab.. 

Die vielen und kurzen Stufen von Mika Abdalla erkennt man im glatten Zustand noch besser. 
Die vielen und kurzen Stufen von Mika Abdalla erkennt man im glatten Zustand noch besser.
© Chris Pizzello

Der «strukturierte, bewährte Shag» lebe von Bewegung, nicht von Perfektion. Er ist voller Volumen und macht «texturierte Haare wieder cool». Genau aus diesem Grund ist er nicht für jedermann geeignet.

Finger weg! Wenn ihr diesen Haartypen habt, ist Allies Schnitt nichts für euch

Der sexy, voluminöse Shag-Schnitt lebt von Textur. Glücklicherweise besitzt Mika Abdalla diese bereits von Natur aus. Denn die Friseurinnen sagen, dass dieser Shag-Schnitt am besten bei jemandem aussieht, der von Natur aus leicht gewelltes oder lockiges Haar hat.

Der Schnitt ist darauf ausgelegt, mit der natürlichen Struktur zu arbeiten, statt gegen sie anzukämpfen.

Wenn ihr sehr glattes und dünnes Haar habt, ist dieser Hairstyle natürlich nicht unmöglich, aber deutlich pflegeintensiver. Denn erstens fehlt euch das Volumen für die vielen Stufen, die gerade am Oberkopf wirklich sehr kurz sind und sich nur durch die Locken so harmonisch in die Frisur einblenden. Zweitens erfordert es, dass ihr sowohl das Pony als auch die Längen immer stylt. Um einen Lockenstab und generell Hitze kommt ihr also nicht herum. Überlegt euch mit glattem Haar also gut, ob ihr bereit seid, jeden Tag mehrere Minuten im Bad zu verbringen.

Genau so wurde Allies Shag in «Off Campus» gestylt

Marisa Mitchell und Kristin Heitkotter geben zum Glück auch eine konkrete Styling-Anleitung für die gehypte Frisur. Wir empfehlen euch, eure Haare zuerst mit einem Volumen-Shampoo und eurer Lockenpflege zu waschen und zu spülen. Anschließend:

  1. Einen Leave-In-Conditioner, eine Lockencreme oder ein Lockenmousse auftragen.
  2. Das Produkt mit einem Mikrofaserhandtuch einkneten.
  3. Mit einem Föhn mit Diffuser-Aufsatz von unten trocknen, bis das Haar zu etwa 80 Prozent trocken ist.
  4. Den Rest lufttrocknen lassen.

Denn so würde man diese mühelose, natürliche Struktur erzeugen. Generell gilt: Bei gestuftem, welligem Haar ist weniger mehr. Das gilt besonders fürs Trocknen, denn so fallen die Locken besser und wirken weniger kraus. Es kommt natürlich auch auf eure Leave-in-Pflege an, die ihr gegebenenfalls auch noch mit einem Texturenspray aufpimpen könnt

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