Warme Sommertage verlangen nach Gerichten, die schnell gehen und nicht zu schwer im Magen liegen. Gazpacho schmeckt dazu auch noch herrlich lecker! Wir verraten dir das Rezept.
Die heißen Tage der vergangenen Woche stecken wohl den meisten von uns noch in den Knochen und während einige nun wieder richtig Lust auf reichhaltige Kost haben, ist anderen immer noch eher nach leichten Speisen. Es gibt eine ganze Reihe beliebter Sommer-Rezepte, doch nur wenige sind vermutlich so bekannt und beliebt, wie die Gazpacho.
Die kalt servierte Suppe aus ungekochtem Gemüse stammt aus Andalusien und der Algarve und ist nicht nur geschmacklich ein wahrer Traum. Auch aus gesundheitlicher Sicht kann die Gazpacho punkten: Sie ist reich an Vitamin C und soll entzündungshemmend wirken. Sie ist fett- und kalorienarm und obendrauf vegan. Falls du sie ausprobieren möchtest, erklären wir dir hier, wie es geht.
Vier Portionen Gazpacho schnell gemacht
Brot ist ein wesentlicher Bestandteil der Gazpacho, da es eine gewisse Sämigkeit der Flüssigkeit erzeugt. Diese Konsistenz ist sozusagen eines der Markenzeichen der Gazpacho und sollte nicht unterschätzt werden. Daher kannst du damit beginnen, 3 Scheiben Toastbrot grob zu würfeln und in Wasser einzuweichen.
Anschließend widmest du dich dem Gemüse, das mindestens genauso wichtig ist, wie die Beigabe von Brot. 1 Kilogramm Tomaten müssen von ihrer Haut befreit werden. Dafür ritzt du sie an der Unterseite kreuzweise ein und übergießt sie mit kochendem Wasser. Wenn die Haut sich zu lösen beginnt, kannst du die Tomaten abschrecken und ihre Haut abziehen. Danach solltest du sie in kleine Stücke hacken.
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Nun nimm dir 1 rote Paprika, halbiere und wasche sie. Eine Hälfte schneidest du in sehr feine Würfel, die andere hackst du grob.
Dann gibst du die Tomaten, die grob gehackte Paprika, 1 Zehe Knoblauch, 2 Esslöffel Olivenöl, 1 Teelöffel Zucker,1 Esslöffel Weißweinessig, etwas Paprikapulver (edelsüß, rosenscharf oder geräuchert) sowie Salz und Pfeffer und das ausgedrückte Brot in ein hohes Gefäß und pürierst alles fein.
Nun kannst du nochmal alles abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Dann gehört das Ganze für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.
In der Zwischenzeit kannst du 1 halbe Salatgurke schälen, längs halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel heraus schaben. 1 rote Zwiebel sollte ebenfalls geschält und gehackt werden. Beides mit den restlichen Paprikawürfeln mischen.
Wenn die Gazpacho lange genug im Kühlschrank war, kann sie nochmals mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und gut gekühlt mit dem gehackten Gemüse bestreut serviert werden.
Variationen der Gazpacho
Wie bei den meisten Rezepte-Klassikern gibt es auch für die Gazpacho jede Menge beliebter Variationen. So können beispielsweise auch die Zwiebeln mit püriert, die rote Paprika zum Teil durch grüne Paprika ersetzt werden oder statt Weißweinessig Zitronensaft zum Einsatz kommen. Sehr beliebt ist auch die Beigabe von Basilikum oder anderen Kräutern. Es existieren Rezepte, die sich durch die Zugabe von weiterem Gemüse und Würzungen extrem weit vom Original entfernen und nur aufgrund der Tatsache, dass sie kalt serviert werden, noch an die traditionelle Gazpacho erinnern. Doch solange es schmeckt, kann natürlich auch hier der Kreativität am Herd freier Lauf gelassen werden.
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