Cortisol Dressing: Dieser Anti-Trend sorgt für modische Abgrenzung

Stress? Mit diesem Trend nicht mehr! 2026 sorgen wir ausgerechnet mit Mode dafür, dass unser Cortisolspiegel sinkt. «Böser» Name, beruhigender Style: So cool sieht der «Cortisol Dressing»-Trend aus. 

 

Mood-Boost dank Kleiderschrank-Inhalt? Nehmen wir! Denn auch 2026 ist glasklar: Wir sind zunehmend gestresst. Das belegt auch die Datenlage, die immer dichter wird. Laut dem Statistischen Bundesamt gab ein Viertel der Erwerbstätigen bereits im Jahr 2020 an, dass Arbeitsumfeld, Zeitdruck oder Ähnliches ihr Wohlbefinden stark belaste. Die Tendenz? Richtig, seitdem steigend! Doch Mode soll ab jetzt nicht mehr Auslöser sein. Das Geheimnis dahinter: Cortisol-Dressing – eine Styling-Form, die für Abgrenzung vom Alltagsstress sorgt. 

Cortisol Dressing: Klingt böse – ist es aber nicht! 

Cortisol ist in? Bitte was?! Das Stresshormon hat einen schlechten Ruf und wird oft als «Bösewicht» unter den Hormonen abgestempelt, da es mit zahlreichen unerwünschten Prozessen im Körper in Verbindung gebracht wird. Dabei wird jedoch häufig übersehen, dass dieses Stresshormon auch eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit spielt. Ob Gehirnfunktion, Gelenkgesundheit oder die Abwehrkräfte – Cortisol wirkt auf nahezu alle wichtigen Organsysteme ein. Es hilft dabei, den Stoffwechsel zu regulieren. Also doch nicht so schlecht! Und vor allem in aktuell unruhigen Zeiten genau das, was richtig guttut. Auch in der Mode! Statt überstimmulierendem «Dopamin Dressing», lassen wir im Sommer 2026 etwas mehr Ruhe in unsere Garderobe einfließen. «Cortisol Dressing» ist im Hype und liefert Pieces, die superberuhigend wirken. 

Trend 2026: Was steckt genau hinter Cortisol Dressing? 

Der Begriff geht auf die US-amerikanische Redakteurin Lindsey Noel zurück und beschreibt den Effekt, dass wir uns in stressigen Zeiten scheinbar eher zu ruhigen, erdigen Farben und schlichter Kleidung hingezogen fühlen. Und so langweilig, wie das klingt, muss es nicht sein! Fürs «Cortisol Dressing» müssen wir uns nicht ausschließlich in Beige oder Grau kleiden. Wir setzen im Sommer 2026 vielmehr auf Pastellfarben, gerade Schnitte und wenige, gezielte Highlights, die das Auge und infolgedessen das eigene Nervensystem bei jedem Blick in den Spiegel beruhigen. Beispiele gefällig? 

Die liebsten «Cortsol Dressing»-Töne der BRIGITTE-Redaktion 

Buttergelb 

Buttergelb besitzt eine Leichtigkeit und Wärme, die den Ton schon seit zwei Jahren im Trend hält. Die diesjährige Variante ist jedoch noch dezenter und tendiert zu Buttercremetönen, die sanften Optimismus statt aufdringlicher Statements ausstrahlen. Laufstege und rote Teppiche wimmeln daher 2026 von diesem Farbton und sorgen für ein wohliges Gefühl auf den Inspirationstafeln. Unser Favorit: Emma Stones zweiteiliges Louis-Vuitton-Ensemble bei den diesjährigen Golden Globes. Die Farbe macht sich nämlich ganz wunderbar auch von Kopf bis Fuß als Slipkleid, Strickpulli und Übergangsmantel und sieht genauso angenehm aus, wie sie sich als diese Pieces anfühlt. 

Taubenblau 

Stellt euch ein gedecktes Blau als das ruhigere Gegenstück zu Buttergelb vor. Taubenblau steht nämlich 2026 für die kühle, gelassene und ausgeglichene Ausstrahlung, die wir uns alle im Arbeitsalltag so oft wünschen. Der angesagteste Blauton dieser Saison präsentiert sich in gedämpften, pudrigen Nuancen, die nicht aufdringlich wirken, sondern die Stimmung sanft verändern. Der Farbton ist zudem unglaublich vielseitig: Hellblaue Jeans, weiche Hemden oder Accessoires wie Ballerinas aus Mesh und kleine Schultertaschen setzen dezente Farbakzente.

Puderrosa

Die Rosatöne diesen Frühling und Sommer setzen nicht auf knallige Sättigung, sondern präsentieren sich in ganz weichen Nuancen wie Blush, Lotus und zartem Rosenquarz. Diese Farben strahlen eine Leichtigkeit aus, die feminin wirkt, ohne dabei übertrieben süßlich zu sein. Bedeutet: Ein wenig verspielt, aber definitiv nicht zu kitschig. Das lässt sich wirklich überall entdecken. Ob bei den Frühjahr-/Sommer-Kollektionen von Chanel und Stella McCartney oder dem coolen Streetstyle von Zoë Kravitz und Alexa Chung. Die Farbe kommt in luftigen Stoffen und lässigen Silhouetten wie Boyfriend-Hemden, transparenten Lagenlooks und fließenden Kleidern und pyjamaähnlichen Hosen besonders gut zur Geltung. 

Helles Oliv 

Sanfte, von der Natur inspirierte Grüntöne sind das modische Äquivalent zum Waldbaden. Farben aus der Natur – in diesem Fall Salbei, Flechten und helles Olivgrün – fördern einen beruhigenden, erholsamen und entspannten Zustand beim täglichen Herausfischen des Office-Looks aus dem Kleiderschrank. Unser Tipp: Durch das Mischen mehrerer Grüntöne entsteht ein fast neutraler Farbton. Wer mehr Aufregung will, schafft einen sanften Kontrast mit einem Hauch von Buttergelb.

Quelle: Mode

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