Fürstin Charlène: Fürstin Charlènes Brautkleid gehört zu den prunkvollsten der Welt

Am 1. Juli 2011 besiegeln Fürstin Charlène und Fürst Albert ihre Liebe zunächst standesamtlich, bevor sie einen Tag später bei einer feierlichen kirchlichen Zeremonie erneut «Ja» sagen. Die Braut-Looks könnten dabei kontrastreicher kaum sein.

Fürstin Charlène und Fürst Albert geben sich 2011 nicht nur einmal, sondern gleich zweimal das Jawort – und das ganz klassisch an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Am 1. und 2. Juli feiern die beiden ihre Liebe mit einer standesamtlichen und einer kirchlichen Trauung, begleitet von prunkvollen Festlichkeiten, die bis heute unvergessen sind. Vor allem Charlènes Brautlooks sind fest in der Modegeschichte des Fürstentums verankert.

Fürstin Charlène: Ein unkonventioneller Auftritt im Standesamt

Viele Bräute wählen zur standesamtlichen Trauung ein weißes Kleid. Charlène hingegen entscheidet sich bewusst für etwas anderes: ein maßgeschneidertes Ensemble von Modeikone Karl Lagerfeld in leuchtendem Türkis. Das trägerlose Kleid umschmeichelt ihre Figur, der Rock fällt weich und fließend, während ein farblich abgestimmter Blazer in leicht dunklerer Nuance für die Zeremonie dezent darüber liegt.

Auch farblich ein Match! Fürst Albert passt sich mit seiner Krawatte Fürstin Charlène farblich an. 
Auch farblich ein Match! Fürst Albert passt sich mit seiner Krawatte Fürstin Charlène farblich an.

Ihre blonden Haare trägt Charlène im eleganten Volumen-Chignon mit Seitenscheitel – perfekt, um den Blick auf den auffälligen Halsschmuck zu lenken, den sie am Abend präsentiert. Später, beim großen Konzert, legt sie den Blazer ab und zeigt so ihre sportlich-trainierte Silhouette, die sie ihrer Karriere als Profischwimmerin verdankt.

Am Abend zeigt sich Fürstin Charlène beim Konzert deutlich losgelöst.
Am Abend zeigt sich Fürstin Charlène beim Konzert deutlich losgelöst.
© Pascal Le Segretain

Laut Berichten soll Charlène bei der standesamtlichen Trauung bewusst auf eine weiße Robe verzichtet haben, um dem Brautkleid des Folgetages nicht die Show zu stehlen. Außerdem, so heißt es, unterstrich das Türkis nicht nur ihre Augenfarbe, sondern war auch eine Hommage an ihre Vergangenheit im Wasser.

Das Brautkleid der Extraklasse

Am 2. Juli 2011 war es dann so weit: Charlène präsentiert ihr Hochzeitskleid – eine maßgeschneiderte Armani-Robe, die zu den aufwendigsten Brautkleidern der Welt zählt. Aus luxuriösem Satin gefertigt, besticht das Kleid durch schlichte Eleganz und einen Bardot-Ausschnitt, der ihre Schultern betont. Ein doppelreihiger Schleier verhüllt ihr Gesicht, bis Fürst Albert ihn in der Kirche lüftet.

Fürstin Charlène wird an ihrem großen Tag von ihrem Vater Michael Wittstock geleitet.   
Fürstin Charlène wird an ihrem großen Tag von ihrem Vater Michael Wittstock geleitet.

Der figurbetonte Schnitt unterstreicht ihre trainierte Linie, während 40.000 Swarovski-Steine und 20.000 Perlen in feinster Handarbeit das Kleid zum Funkeln bringen. Stolze 2000 Arbeitsstunden stecken laut Designer in diesem Meisterwerk. Der Schleier selbst ist eher schlicht, mit kleinen Perlen am Saum, doch die fünf Meter lange Schleppe aus Seide und Tüll ist ein spektakulärer Blickfang. Allein für sie wurden weitere 100 Stunden aufgewendet.

Die auffällige Blumenspange im Haar perfektioniert ihren damaligen Brautlook.
Die auffällige Blumenspange im Haar perfektioniert ihren damaligen Brautlook.

Diamantblüten im Haar

Beim Schmuck zeigt sich die Braut zurückhaltend. Ihre elegante Duttfrisur ziert lediglich eine Spange in Form einer Blüte, die funkelnd aus Diamanten gefertigt wurde. Dieses besondere Stück erhielt sie als Leihgabe von Schwägerin Caroline von Hannover, die für ihren Sinn für Mode bekannt ist.

Quelle: Mode

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