Romy Schneider ist eine Ikone – keine Frage. Sie prägte mit femininen Silhouetten und lässigen Klassikern einen unverwechselbaren Modestil. Diese Stil-Lektionen brachten sie zu ihrer Eleganz.
Romy Schneider – ein Name, der wohl in den meisten Köpfen Bilder hervorruft. Ob von der kaiserlichen Inszenierung der Sissi, den Klassikern im französischen Film oder ihrer modischen Stilsicherheit. Sie ist eine der wenigen großen deutschsprachigen Schauspielerinnen, die den internationalen Durchbruch schaffte. Nachdem Romy Schneider in Deutschland mit ihrer Rolle als Kaiserin Sissi berühmt wurde, flüchtete sie nach Paris, um sich dort unabhängig zu machen – von ihrem Stiefvater und ihrem mädchenhaften Image.

3 Stil-Regeln, die uns Romy Schneider gelehrt hat
Sie passte sich dem französischen Lebensstil voll und ganz an. Dabei findet sie auch zu ihrem Stil, der zuvor noch sehr romantisch von ihrer Rolle als Kaiserin geprägt ist. Doch sie macht eine Verwandlung durch. Ihr Stil wird später oft als «Pariser Chic» beschrieben. Damit sind wir auch schon bei der ersten Stil-Lektion, die Romy Schneider uns wohl geben würde:
1. Vertraue den Franzosen
Es heißt, Coco Chanel habe Schneider dabei geholfen, das Image von «Sissi» abzulegen, und sei ihr dafür immer dankbar gewesen. Durch die französische Modeschöpferin Chanel schaffte Romy Schneider es endlich, zu zeigen, welch elegante und unabhängige Frau sie ist. Auch mit Yves Saint Laurent verband sie eine enge Arbeitsbeziehung und er kreierte viele der Looks, die sie in ihren Filmen trug. Von der französischen Mode und dem «savoir vivre» war die Schauspielerin begeistert. Verständlich! Denn die zeitlose Eleganz des französischen Stils ist nicht zu leugnen. Also alle Blicke nach Frankreich richten. Lass dich von den Laufstegen der Diors und Saint Laurents inspirieren oder beobachte, was der Pariser Streetstyle gerade zu bieten hat. Für den Herbst sind das unter anderem coole lange Mäntel in Wildleder-Optik, gepaart mit einer schönen Handtasche.
2. Qualität trumpft Quantität
Es erfordert manchmal ein gewisses Maß an Disziplin, doch am Ende lohnt es sich definitiv. Lieber weniger Teile im Kleiderschrank haben, aber dafür aus erstklassigem Material und gut verarbeitet. Doch Romy Schneider hat nicht nur zu hochwertiger Kleidung gegriffen, sondern auch bei ihren Looks selbst lieber auf zu viel Klimbim verzichtet und dafür auf schlichte Accessoires gesetzt. Dies bezog sie auch auf die Farben: Meist wählte Romy Schneider gedeckte Farben und setzte dann gezielt Farbakzente. Das Credo für zeitlose Eleganz ist: Wähle mit Bedacht einzelne Hingucker und werte so den gesamten Look auf. Denn dann kommen auch die schlichten Teile oder die leuchtend blauen Augen viel besser zur Geltung.

© Patrice PICOT/Gamma-Rapho
3. Feminine Silhouette
Romy Schneider war eine vielbeschäftigte Schauspielerin und Mutter. Da musste es morgens sicherlich auch öfter mal schnell gehen. Ihr großer Vorteil bei der Auswahl ihres Outfits war: Romy Schneider war sich ihrer Figur bewusst und setzte ihre Taille gekonnt ein. Mit taillierten Kleidern, figurbetonten Oberteilen oder High-Waist-Hosen wusste sie ihre feminine Silhouette in Szene zu setzen. Kennst du deine Körperform und weißt, welche Stellen du betonen willst, hast du mit wenigen Handgriffen einen tollen Look parat, der deine Figur betont.
Quelle: Mode


