Heidi Klum: "Ich fühle mich immer noch superwohl in meiner Haut"

Heidi Klum ist auch nach Jahrzehnten im Rampenlicht das blühende Leben. In einem neuen Interview spricht sie über Selbstbewusstsein und Selbstwert. 

Auf einem Event in einem Kölner Strandclub hat Heidi Klum, 52, nicht nur über den perfekten Bikini gesprochen, sondern auch einen tieferen Einblick in Weiblichkeit und Selbstwert gegeben. Bei 31 Grad macht sie der strahlenden Sonne Konkurrenz und freut sich, gemeinsam mit anderen Promi-Gästen wie Sarah Engels, 33, oder Rebecca Mir, 34, zu feiern. Das Model öffnet sich zu den Themen Weiblichkeit und Körperbild und spricht in einem Interview mit GALA auch darüber, was es seinem früheren Ich gerne geraten hätte. 

Heidi Klum über Weiblichkeit, Körperbild und Selbstwert

In ihrer neuen Kampagne zeigt sich Heidi Klum im Bikini. Posiert in glitzernden Stoffen und modernen Schnitten. Das Model strahlt pures Wohlgefühl und Sexiness zugleich aus. Was Weiblichkeit für Heidi bedeutet, erklärt sie in dem Interview. Dabei bezieht sich das Model vor allem darauf, so zu sein, wie man sein möchte – ohne sich verstellen zu müssen. Ihr ist wichtig, «dass sie gehört werden, anziehen können, was sie möchten, und sagen können, was sie auf den Lippen haben», erklärt die «Germany’s Next Topmodel»-Jurorin. 

Das ist für mich Weiblichkeit: dass wir Platz einnehmen können, dass wir laut sind.

«Ich bin noch die gleiche Heidi wie früher»

Seit vielen Jahren steht das Model im Rampenlicht und kann auf eine erfolgreiche, internationale Karriere zurückblicken. Ihren internationalen Durchbruch feierte Heidi 1998, als sie das Cover der «Sports Illustrated Swimsuit Issue» zierte. In Bademode zu posieren, ist damit natürlich nichts Neues. Ob sich ihre Einstellung zu ihrem Körper in den letzten Jahren gewandelt hat? «Ich bin immer noch die gleiche Heidi wie früher», verrät sie GALA. Das heißt konkret: «Ich fühle mich immer noch superwohl in meiner Haut». 

Den Schnitt des perfekten Bikinis kennt Heidi Klum natürlich auch. Das Motto? Weniger ist mehr! «Ich mag Bikinis, wenn der Schnitt so klein ist wie möglich», so die 52-Jährige. «Ich mag es klitzeklein», führt sie weiter an und begründet ihre Entscheidung mit den Bräunungsstreifen, die dadurch natürlich weniger zu sehen sind. «Ich mag lieber einen großen, braunen Hintern mit einem kleinen Abdruck in der Mitte», witzelt sie. Bevorzugt passiert das Sonnenbad dann an abgelegenen Stränden oben ohne.

Bewusst leben: Nicht nur arbeiten, sondern auch genießen

Heidi Klums Kinder wachsen mit einer Mutter in der Öffentlichkeit auf, die permanent fotografiert und bewertet wird. Ihre Kinder kennen ihren Selbstwert. «Auch deshalb, weil sie gesehen haben, wie ich Dinge vorgelebt habe. Was ich mache, was ich nicht mache und wo ich Nein sage. Wir sprechen über viele Dinge», so das Model. Gegenseitig hören sie sich ihre Geschichten an. Denn der Austausch ist enorm wichtig, «früher, als sie klein waren, genauso wie heute», so Heidi. Wenn sie sich selbst noch rückblickend einen Rat hätte geben können: «Hab mehr Spaß, arbeite weniger» – und genau das holt das Model jetzt nach.

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