Jennifer Lawrence macht vor, wie ein Pony alles andere als streng wirken kann. Ihre neue Ponyfrisur, die Star-Friseur Chris Appleton «Butterfly Bangs» nennt, könnte genau das Richtige für alle sein, die ihrem Gesicht einen neuen Rahmen geben möchten und sorgt für ordentlich Schwung.
Jennifer Lawrence hat ein Faible für Ponyfrisuren und offenbar auch dafür, sie passend zur Jahreszeit immer wieder neu zu interpretieren. Nach ihrem fransigen Pony im vergangenen Herbst und Curtain Bangs im Frühjahr setzt sie jetzt erstmals auf das Styling von Chris Appleton. Der Hairstylist, der unter anderem bereits Jennifer Lopez, Drew Berrymore und Kim Kardashian gestylt hat, verpasst der Schauspielerin einen Pony mit besonders viel Leichtigkeit: seinen sogenannten «Schmetterlings-Pony».
«Butterfly Bangs» à la Chris Appleton
Was den neuen Pony so besonders macht, steckt bereits in seinem Namen: Die längeren, luftigen Partien fallen leicht seitlich vom Gesicht weg und erinnern dabei ein wenig an Schmetterlingsflügel. Anders als bei einem klassischem Voll-Pony gibt es hier keine gerade, kompakte Linie über der Stirn. Stattdessen ist der Schnitt in der Mitte kürzer und wird zu den Wangenknochen hin länger. Von dort aus gehen die Strähnen weich in die restlichen Haare über.
Appleton selbst beschreibt die Butterfly-Bangs als «luftiger in der Mitte, mit einem Schwung nach außen, der für Lift und Bewegung sorgt». Der Schwung des Ponys macht den Look besonders soft. Er bringt Volumen ins Haar und gibt dem Gesicht einen weichen Rahmen, ohne die Züge zu verdecken.
Auch die Haarfarbe spielt bei Jennifers aktueller Herbst-Frisur eine Rolle. Appleton verrät auf Instagram, dass Lawrence den Farbton «Teddy Bear Blonde» trägt. Der warme Blondton unterstreicht den weichen, fast kuscheligen Charakter des neuen Looks.
So werden die Butterfly-Bangs gestylt
Damit die charakteristischen «Flügel» ihre Form bekommen, braucht es vor allem eine Rundbürste und einen Föhn. Dafür werden die vorderen Strähnen zunächst nach vorne und unten geföhnt. Anschließend wird die Bürste nach außen und leicht nach oben gedreht, weg vom Gesicht. So einfach entsteht der typische Schwung. Wer es etwas lockerer mag, kann den Pony mit den Fingern auflockern und mit einem leichten Textur- oder Haarspray fixieren. Wichtig ist vor allem: Die Butterfly-Bangs sollen in Bewegung bleiben und nicht wie festgeklebt aussehen.
Besonders schön wirkt der Look zu leicht gewelltem Haar, wie beim Styling des Star-Friseurs. Aber auch eine elegante Hochsteckfrisur bekommt durch die locker fallenden Strähnen sofort einen weichen Touch.

© Moritz Scholz
Für wen eignet sich der weiche Pony?
Wer sich einen Pony schneiden lassen möchte, aber vor einer sehr geraden oder kurzen Variante zurückschreckt, könnte mit den Butterfly-Bangs glücklich werden. Durch die unterschiedlichen Längen und die sanfte Form wirkt der Schnitt weniger streng und lässt sich zudem vielseitig tragen. Gleichzeitig wächst der Pony vergleichsweise weich heraus. Statt einer abrupten Kante entstehen nach und nach längere Face-Framing-Strähnen. Butterfly-Bangs lassen sich daher von vielen verschiedenen Gesichtsformen tragen, da sie jedes Gesicht weich einrahmen und ihm Struktur verleihen.
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