BRIGITTE-Redakteurin verrät: Mit diesen gesunden Snacks halte ich meinen Heißhunger in Schach

Unsere Redakteurin kämpft seit Jahren mit ihrem Gewicht und vor allem gegen ihren Heißhunger. Mit welchen Snacks sie ihn wirklich in den Griff bekommt, verrät sie hier.

Eine Nachmittagspause ohne Käffchen und Snacks? Für mich undenkbar. Aber diese für mich untrennbare Kombination stellt mich Tag für Tag auch vor eine kleine Herausforderung – denn das Wort Snacks übersetzt mein Kopf nur allzu gern direkt in den Begriff Süßigkeiten. Und da ich seit vielen Jahren mit meinem Übergewicht kämpfe, muss ich mich in dieser Hinsicht leider immer ein bisschen zurückhalten.

Hilfe, Heißhunger!

Das Problem: Mein Körper möchte sich nur äußerst ungern an meine guten Vorsätze halten. Und wenn ich inzwischen etwas über mich gelernt habe, dann dass ich mich ernährungsseitig selbst etwas austricksen muss, um meine Ziele erreichen zu können. Das gilt besonders beim Thema Heißhunger, der mich genauso triezt wie wohl viele andere. 

Tipp: Wie ich mein Gewicht trotzdem in den Griff bekommen habe, verrate ich im Artikel zur 80:20-Methode zum Abnehmen.

Um den Heißhunger auszutricksen, habe ich über die Jahre recht viel experimentiert. Und schließlich drei Snacks entdeckt, mit denen ich mein Heißhungermonster gut in Schach halten kann:

1. Apfelschnitze mit Zimt

Zimt ist perfekt, um einem eigentlich rein gesunden Snack einen Hauch von Süße zu verleihen. Apfelschnitze mit Zimt sind daher für mich eine unschlagbare Kombination gegen den Heißhunger am späten Nachmittag. Während der Apfel gute Nährstoffe wie Vitamin C bietet und obendrein kalorienarm ist, sorgt Zimt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigt. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Polyphenole, die die Entleerung des Magens verzögern.

Mein Extra-Tipp: Am besten schmecken mir die Apfelschnitze, wenn ich sie erst mit etwas Zitronensaft beträufle, ehe ich den Zimt darüber streue. Obendrein werden die Apfelstücke so auch nicht braun.

2. Studentenfutter – aber selfmade

Selbst gemachtes Studentenfutter erfordert zwar ein kleines bisschen Vorbereitung, kann dafür aber direkt in größerer Menge hergestellt werden und hält so mehrere Tage vor. Durch die eigene Herstellung kann ich das Mischverhältnis der einzelnen Zutaten außerdem für mich optimieren: Zu etwa 60 Prozent wandern ungesalzene Nüsse wie Mandeln oder Haselnüsse in die Tüte, 30 Prozent macht Trockenobst wie Rosinen, Mangos oder Kirschen aus. Dazu kommen 10 Prozent Kerne und Samen, beispielsweise Sonnenblumen- oder Kürbiskerne.

Aber Achtung: Das selbstgemachte Studenfutter ist zwar gesund, aber auch gehaltvoll. Vor allem durch den Fettanteil der Nüsse und den Fruchtzucker der Trockenfrüchte ist dieser Snack alles andere als kalorienarm. Mehr als eine kleine Handvoll am Tag sollte es daher nicht sein.

3. Dunkle Schokolade

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich Schokolade aus meinem Leben verbannt habe. Ich sehe sie als Genussmittel, das mich in Maßen genossen davor bewahrt, im Rausch direkt eine ganze Tafel wegzuputzen. 

Und ja, am liebsten esse ich Vollmilchschokolade. Wenn ich aber merke, dass mich der Heißhunger überkommt, greife ich trotzdem lieber zu einem Stück Zartbitterschokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil. Das hat gleich zwei Vorteile: Durch den hohen Kakaoanteil ist die Lust auf Süßes zum einen schnell befriedigt. Zum anderen enthält Zartbitterschokolade deutlich weniger Zucker als die Vollmilchvariante, sodass ich gegebenenfalls ohne schlechtes Gewissen auch mal zu einem zweiten Stück greifen kann. Win-Win in Reinform!

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