Die besten Souvenirs: 5 Dinge, die wir nur im Urlaub machen – aber auch zu Hause tun sollten

Jetzt ausgeschlafen und ohne Handy an den Strand gehen – bei der Vorstellung kommt sofort Fernweh auf. Kein Meer in Sicht? Für eine Auszeit wie im Urlaub kannst du auch zu Hause  sorgen. 

Manche Dinge machen wir nur im Urlaub. Zu Hause nehmen wir sie uns vielleicht mal vor, setzen sie aber doch nur selten um. Zum Beispiel: uns den Sonnenuntergang ansehen. In meinem letzten Urlaub genoss ich den Anblick mehrfach, seitdem nie wieder. Und es gibt noch mehr Dinge, die typisch auf Reisen, aber wenig präsent im Alltag sind. Zeit, das zu ändern.

5 Dinge, die wir nur im Urlaub machen – warum eigentlich? 

1. Das Handy bewusst weglegen

Im Urlaub gönnen die meisten von uns sich immer wieder medienfreie Zeit. Sind nicht durchgehend erreichbar, antworten manchmal erst nach Stunden oder Tagen. Und das tut so gut! Es lässt uns viel leichter abschalten und im Moment leben. 

Zu Hause angekommen, prasselt wieder der ganze Alltag mit all seinen Verpflichtungen auf uns ein. Und dann verbringen wir auch noch ständig Zeit am Handy, ob berufsbedingt, aus Langeweile in der Bahn oder nachts, weil wir nicht schlafen können. Vieles können wir im Alltag nicht einfach weglassen – doch das Handy zu bestimmten Zeiten bewusst zur Seite zu legen und uns wie im Urlaub eine kurze Auszeit zu genehmigen, das geht!

2. Den Sonnenuntergang beobachten

In kurzer Kleidung am Strand oder eingekuschelt in den Bergen: Im Urlaub genieße ich den Anblick von Sonnenuntergängen besonders. Die Welt scheint in diesem Moment so ruhig, alles zieht sich zurück. Nur die wunderschön funkelnden Sterne kommen hervor, nachdem die Sonne in einem Meer von Orange und Rosa untergegangen ist – ein Bild, das ich mir stundenlang anschauen kann und das für mich geradezu «Urlaub!» schreit.

Klar, zu Hause können wir nicht immer so lange wach bleiben. Müssen früh aufstehen, weil wir morgens zur Arbeit oder die Kinder in die Kita bringen müssen. Doch hin und wieder möchte ich das auch im Alltag versuchen, denn es wirkt auf mich wahrhaft meditativ, die Sonne beim Untergehen und die Sterne beim Aufgehen zu beobachten.

3. Neues probieren

Urlaube sind oft die Zeiten in unserem Leben, in denen wir Neues wagen. Kulinarisch, kulturell und was Aktivitäten angeht. Vielleicht trauen wir uns endlich, den Surfkurs zu machen, von dem wir schon so lange träumen. Oder wir testen uns neugierig durch die Küche des Landes. Neues auszuprobieren, erweitert unseren Horizont und lässt uns wachsen – auch wenn nicht jede neue Erfahrung ausschließlich schön ist.

Zu Hause haben wir unsere festen Routinen, die uns den Alltag erleichtern. Doch auch in unserem heimischen Umfeld gibt es Dinge, die wir noch nie ausprobiert haben. Vielleicht ein neues Hobby oder mal ein ganz anderer Weg zur Arbeit. Schon solche vermeintlichen Kleinigkeiten können uns helfen, aus den alltäglichen Routinen auszubrechen.

4. Das Spiegelbild ignorieren

Zu Hause schaue ich täglich mehrfach in den Spiegel. Mache mir Gedanken darüber, wie ich aussehe, ob mein Outfit zusammenpasst und ob meine Haare sitzen. Im Urlaub hingegen ist mir das ziemlich egal. Mich kennt eh niemand, und ich ziehe an, worin ich mich wohlfühle und was zum Wetter passt. Ich schaue insgesamt viel weniger in den Spiegel – das ist so was von befreiend! Und eigentlich auch gar nicht so schwer, das zu Hause weiterzumachen. Denn wie wichtig ist es wirklich, ob mein Top ein Stück hochgerutscht ist oder ob mein Zopf gerade perfekt sitzt?

5. Zeit für uns selbst nehmen

Ja, wir nehmen uns auch zu Hause immer wieder vor, uns Zeit nur für uns zu nehmen. Doch dann müssen wir noch diesen Antrag ausfüllen, eine Freundin fragt, wann wir uns endlich mal wieder treffen, und der Haushalt macht sich auch nicht von allein. Me-Time dahin. Im Urlaub klappt das irgendwie besser. Was machen wir anders? Natürlich können wir den Alltag viel besser hinter uns lassen, aber wir schaffen es auch unterwegs eher, wirklich im Moment zu sein. Wir bleiben kurz stehen in einer Welt, die sich ständig weiterdreht. Atmen bewusst und fühlen in uns hinein. Nehmen uns Zeit für Dinge, auf die wir genau jetzt Lust haben – zum Beispiel einen langen Roman zu lesen. Diese Momente für uns können auch zu Hause helfen, herunterzukommen und gut auf uns zu achten.

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