Um die Hauterneuerung anzukurbeln und die Kollagenproduktion zu stimulieren, greift die BRIGITTE-Beauty-Redaktion gerne zu Retinol. Welche Produkte dabei genau im heimischen Badezimmer zum Einsatz kommen, verraten wir euch in der Bilderstrecke.
Retinol: Was kann der Wirkstoff?
Retinol gilt als einer der bekanntesten Wirkstoffe in der Anti-Aging-Pflege – und das nicht ohne Grund. Als Form von Vitamin A kann Retinol die Hauterneuerung unterstützen, die Kollagenproduktion anregen und dadurch dazu beitragen, feine Linien und Fältchen langfristig zu reduzieren. Auch bei einem unebenmäßigen Hautbild, vergrößerten Poren und Pigmentflecken kann Retinol interessant sein. Allerdings ist der Wirkstoff intensiv und sollte nicht einfach täglich in die Pflegeroutine integriert werden. Wer Retinol neu verwendet, sollte die Haut deshalb langsam daran gewöhnen.
So startest du mit Retinol
Für Einsteiger:innen empfiehlt sich zunächst eine niedrige Konzentration. Je nach Produkt kann beispielsweise mit 0,1 bis 0,3 Prozent Retinol begonnen werden. Am besten wird es abends auf die gereinigte und vollständig trockene Haut aufgetragen. Zu Beginn reicht eine Anwendung ein- bis zweimal pro Woche. Anschließend sollte beobachtet werden, wie die Haut reagiert. Kommt es zu Rötungen, Brennen, Spannungsgefühl oder stärkerer Trockenheit, sollte die Anwendung reduziert oder vorübergehend pausiert werden.
Langsam steigern
Verträgt die Haut Retinol nach einigen Wochen gut, kann die Anwendung schrittweise auf jeden zweiten Abend erhöht werden. Erst wenn auch das problemlos funktioniert, ist eine tägliche Anwendung möglich – notwendig ist sie allerdings nicht. Mehr Retinol bedeutet nicht automatisch bessere Ergebnisse. Entscheidend ist vielmehr die regelmäßige und langfristig verträgliche Anwendung. Wer bereits Erfahrung mit Retinol hat, kann sich nach und nach an stärker konzentrierte Produkte herantasten. Dabei sollte immer nur eine Variable verändert werden, damit sich mögliche Hautreaktionen besser zuordnen lassen.
Darauf solltest du achten
Retinol kann die Haut empfindlicher und trockener machen. Eine milde Reinigung und eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege sind deshalb besonders wichtig. Morgens gehört außerdem ein Breitband-Sonnenschutz mit LSF 50 zur Routine, da konsequenter UV-Schutz entscheidend für ein gesundes Hautbild ist. Zu Beginn sollte Retinol außerdem nicht unbedingt gleichzeitig mit weiteren potenziell reizenden Wirkstoffen wie starken Säuren verwendet werden. Besonders wichtig: Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Retinoide wie Retinol verzichtet werden.
Quelle: .



