Dass man besonders bei Hitze viel trinken soll, ist bekannt. Mit welcher Geheimzutat im Wasser du noch zusätzlich gesundheitlich profitieren kannst, verraten wir hier.
Bei den meisten Menschen dürfte der Griff zur Wasserflasche bei den aktuellen Temperaturen fast schon automatisch passieren. Aber gerade während einer Hitzewelle reicht normales Leitungswasser mitunter nicht aus, um den Bedarf des Körpers an Mineralstoffen zu decken. Um das zu ändern, hilft eine einfache Geheimzutat: Eine Prise Salz.
Warum Elektrolyte so wichtig sind
Zu den wichtigsten Mineralstoffen des Körpers gehören die sogenannten Elektrolyte. Sie sind lebensnotwendig, da sie nicht nur den Flüssigkeitshaushalt des Körpers regulieren, sondern auch eine große Rolle in den Muskelfunktionen und beim Weiterleiten elektrischer Impulse zwischen den Nerven spielen. Neben Kalium, Calcium und Magnesium zählt auch Natrium zu den wichtigsten Elektrolyten – und vor allem diesen Mineralstoff verlieren wir, wenn wir schwitzen.
Zum Glück ist Natrium aber der Hauptbestandteil im klassischen Speisesalz – was es zu unserer Geheimzutat macht, um die aktuelle Hitzewelle gut zu überstehen. Schon eine Prise Salz auf einen Liter Wasser genügt, um den Elektrolythaushalt wieder in Balance zu bekommen.
Wie viel sollte ich wirklich trinken?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist daraufhin, dass Internationale Fachgesellschaften zum Teil unterschiedliche Empfehlungen dazu veröffentlicht haben, wie viel man täglich trinken sollte. Dennoch kann man sich laut DGE an einer einfachen Faustregel orientieren: «Bei Hitze sollte man (tagsüber) alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) trinken, auch wenn man noch nicht durstig ist.» Zusätzlich können wasserreiche Speisen wie Suppen, Salate oder Obstsorten wie Wassermelonen dazu beitragen, hydriert zu bleiben.
Mehr ist Mehr?
Ein bisschen Vorsicht ist beim Umgang mit Salz trotzdem geboten – zu viel darf es auch nicht werden. Laut DGE sollten wir die tägliche Speisesalzzufuhr von rund 6 Gramm nicht überschreiten. Da vor allem in hochverarbeiteten Lebensmitteln wie Fertiggerichten und Soft Drinks meist bereits viel Salz enthalten ist, ist es besser, auf entsprechende Produkte besonders bei Hitze eher zu verzichten.
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