9 Tipps: Wie ich lernte, meinen Alltag zu lieben

«Ich will jeden Tag den größtmöglichen Spaß haben», sagt Heidis Schwager Bill Kaulitz. Ein sehr konsequentes Lebensmotto. Nur, wie kann das klappen?  

Bill Kaulitz weiß genau, was er will: «jeden Tag den größtmöglichen Spaß», sagte er in seinem Podcast «Kaulitz Hills“. Das ist jetzt nichts, wofür man den Friedensnobelpreis bekäme, aber ganz sicher den Freudensnobelpreis, wenn es denn einen gäbe. 

Ich will diesen Freudensnobelpreis haben

Und danach sollten wir alle streben. Vor allem angesichts der Tatsache, dass es den meisten von uns ziemlich gut geht und trotzdem ziemlich viel geklagt wird. Und so habe ich meine Kolleginnen gefragt, wie sie ihren Alltag mit etwas Glanz und Gloria versehen und mit Glitzer bestäuben. Das kam dabei heraus:

1. Befrei dich!

BH, Heels und Handy aus, Sneakers oder Flip-Flops an und Blumen besorgen, Eis essen gehen oder auf die Wiese setzen. Geht ja jetzt im Sommer alles.

2. Connecten: Hey, du da!

Und dabei gerne sympathischen Passant:innen in die Augen gucken und in der Eisschlange ein bisschen smalltalken – manchmal muss man sich wirklich nur einen ganz kleinen Schubs geben für beglückende Kontakte, die beschwingen. Trau dich!

3. Unvernunft regelt

Den Feierabend mit Freund:innen und einem Aperitif einläuten (machen die Spanier:innen ja auch), den KROKANTEISBECHER MIT SAHNE bestellen statt das Kügelchen kalorienarmes Joghurteis, die Serie bis zum Ende gucken, auch wenn in vier Stunden der Wecker klingelt – es hilft der Lebensfreude auf die Sprünge, die Selbstkontrolle abzugeben. 

4. A Walk in the Park

«A Walk in the Park, I’m Getting away, Escaping today» sang Nick Straker schon 1979. Und ja, Parks sind Orte der Muße, des Genusses, der Erholung und der Schönheit und dank der vier Jahreszeiten immer im Wandel. Hin da! Vielleicht findet sich sogar irgendwo eine Schaukel … 

5. Meet the Girl Gang

Egal, ob bei einem chilligen Abend auf dem Sofa, einem gemeinsamen Konzert- oder Flohmarktbesuch: Das Leben mit Freundinnen ist bunter als ohne!

6. Dankbarkeitstagebuch 

Jeden Tag aufschreiben und dabei automatisch klarkriegen, wofür man alles dankbar sein kann – wirkt!

7. Draufloswandern

Einfach loslaufen und neue Wege gehen. In der Stadt durch Viertel flanieren, in denen man sonst nie unterwegs ist, und sich fühlen wie beim Städtetrip. Und auf dem Land? Einfach mal den anderen Feldweg nehmen, und dann immer links abbiegen …

8. Mitgröhölen

Wer lieber Auto fährt: Statt sich über die anderen, die ebenfalls Auto fahren, zu ärgern, Musik aufdrehen und mitsingen. Kann auch beim Connecten (Punkt 2) helfen.

9. Café-Office

Den Homeoffice-Tag zu Hause verbringen und nebenher die Wäsche machen? Da geht noch mehr: Laptop einpacken und zum Arbeiten ins Lieblingscafé fahren und sich ein Mittagessen beim Lieblingsitaliener gönnen. Chacka!

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