Schlupflider + Brille: 3 Tipps, wie du deine Augen richtig betonst

Make-up macht am meisten Spaß, wenn es an deine Bedürfnisse angepasst ist. Wenn du Schlupflider hast und eine Brille trägst, machen wir dir einen Vorschlag, wie dein Make-up aussehen könnte – Schritt für Schritt! 

Viele sehen Schlupflider und Brillen als Beeinträchtigung für Make-up – aber wir nicht! Es ist tatsächlich eine Chance, die Farben und Platzierung perfekt auf etwas abzustimmen, das schon da ist. Wie du das für deine Augen- und Brillenform macht, erklären wir dir jetzt. 

Schlupflider + Brille? Dann haben wir 3 Make-up-Tipps für dich 

Zunächst kommt es darauf an, ob ihr kurz- oder weitsichtig seid: Plusgläser, die zum Beispiel bei Altersweitsichtigkeit eingesetzt werden, vergrößern die Augen optisch, während Minusgläser sie eher kleiner wirken lassen. Je nachdem, wie stark deine Sehschwäche ist und wie deine Gläser sind, versucht man, mit Make-up den Effekt auszugleichen. Da dieser Effekt bei modernen Brillen weniger sichtbar ist und der Rahmen die Augenpartie gedrungener wirken lassen kann, sind die folgenden Tipps darauf ausgelegt, die Augen mit Make-up zu vergrößern. Denn auch Schlupfliderlassen sie kleiner wirken – wenn du dich über beides freuen darfst, wirst du diese Tipps lieben. 

1. Den Rahmen als Rahmen nutzen

Jede Brille ist anders, deshalb ist es wichtig, genau auf die Dicke und Farbe des Rahmens und die Größe der Gläser zu achten. Denn die Brille rahmt etwas in deinem Gesicht ein, nämlich deine Augenpartie. Dadurch erfolgt sogar bei dünnen, hellen Rahmen eine optische Trennung mitten im Gesicht, die wir nicht ignorieren sollten. Hier ein paar Grundsätze, die ihr je nach Brillenart zu Herzen nehmen könnt:

  • Kleine Brille, dicker Rahmen: Relativ viel von deiner Augenpartie wird verdeckt. Greife nicht zu dunklem Lidschatten, sonst kann es schnell aussehen, als würden die Smokey Eyes mit dem schwarzen Rahmen verschmelzen und eine Augenmaske bilden. Schaffe gezielt Kontraste: Mascara und Eyeliner stehen im Gegensatz zu einem helleren Augenlid.
  • Große Brille, dicker Rahmen: Du hast dir mit deiner Brillenwahl einen relativ großen Rahmen um deine Augenpartie geschaffen – nutze ihn auch! Verblende deinen Lidschatten weitläufig und konzentriere dich nicht nur auf die Wimpernlinie. Je nach deinen Features lenkt der Brillenrahmen die Aufmerksamkeit auf deine Augenbrauen. Bring diese in Form und highlighte sie mit einem hellen Lidschatten, damit der Blick offener erscheint.
  • Kleine Brille, dünner Rahmen: Verschmilzt deine Brille mit deinem Gesicht und man bemerkt sie kaum? Dann wird der Fokus häufig auf das Zentrum des Gesichts gelenkt. Wenn du Foundation benutzen möchtest, würden wir dir raten, Verfärbungen oder Unreinheiten um und auf der Nase abzudecken, da sie jetzt mehr im Fokus stehen. Betone deine Augen nah an der Wimpernlinie mit Tightlining und Mascara. Vermeide, den Lidschatten über die optische Grenze, die der Brillenrahmen darstellt, zu blenden, und bleibe lieber innerhalb.
  • Große Brille, dünner Rahmen: Auch hier verschmilzt die Brille mit deinem Gesicht, weshalb der gleiche Tipp gilt, die Gesichtsmitte ebenmäßig erscheinen zu lassen. Gerne kannst du auch etwas Bronzer auftragen. Der einzige Unterschied hier ist, dass der Lidschatten wieder weiter nach oben geblendet werden kann, besonders bei Schlupflidern. 

Die wichtigsten Regeln sind also, beim Lidschatten innerhalb des Rahmens zu bleiben – aber das gilt auch umgekehrt für das restliche Make-up: Bei einer kleinen Brille sollte das Rouge und der Highlighter möglichst unterhalb des Rahmens aufhören. Das bedeutet aber nicht, dass es harte Kanten geben sollte. Wer eine große Statement-Brille trägt, darf beides gerne höher platzieren, sodass sie sich innerhalb der Brille befinden und das Gesicht optisch liften. 

2. Augen größer schminken – besonders bei Schlupflidern

Wie bereits erwähnt, liegt der Fokus beim Make-up mit Schlupflidern und Brille darauf, die Augen größer zu schminken. Wie man das macht? Kontraste schaffen und mit – und nicht gegen die Augenform – arbeiten. Das bedeutet konkret: 

  • Wimpernkranz betonen: In diesem Artikel wird ganz genau erklärt, wie man Tighlining perfekt einsetzt, um die Wimpernlinie dichter wirken zu lassen. Ebenso beschrieben wird, dass gerne viel Schimmer eingesetzt werden darf, um das Auge optisch zu öffnen. Dafür den Lidschatten stets auf dem ganzen Lid verteilen und nicht nur in der beweglichen Region, die meist bei geöffnetem Auge verschwindet.
  • Kontraste schaffen: Dunkler Lidschatten kann dein Auge größer wirken lassen, jedoch verschwindet auch dieser bei Schlupflidern. Der Tipp lautet deshalb: Beim Schminken geradeaus schauen und nichts an eine Stelle ziehen, wo es nicht auch bei «normalem» Blick ist. Denn lässt man die überschüssige Haut los, sieht das Ergebnis ganz anders aus. Suche sanft mit deinem Finger die Augenkuppel, also die Stelle, wo der Augapfel aufhört. Dort bei geradem Blick den dunklen Lidschatten ansetzen und die Partie so größer wirken lassen.
  • Unteren Wimpernkranz betonen: Während ihr die Wasserlinie besonders mit Kajal aussparen solltet, kannst du den unteren Wimpernkranz wunderbar weitläufig betonen. Entweder auch mit Kajal oder mit etwas kühlem, braunem Lidschatten, der einen natürlichen Schatten nachahmt. In diesem Artikel findest du eine genaue Anleitung unter Punkt 3. Ein weiterer Vorteil: Augenfältchen rücken dadurch auch in den Hintergrund!

3. Abdrücke? Nein, danke! 

Wer Brillenträger ist, weiß ganz genau, was wir damit meinen: Sobald man Foundation, Concealer und Puder aufgetragen hat, reiben sich eben diese Produkte auch ab, wo der Brillenbogen auf die Haut trifft. Der erste Tipp wäre deshalb, dort generell wenig Produkt aufzutragen. Darauf müsst ihr nicht unbedingt beim Auftrag achten – es ist nur wichtig, dass ihr genau an dieser Stelle mit einem Wattestäbchen überschüssiges Produkt abnehmt und die Stelle danach mit einem Finger und tupfenden Bewegungen ausblendet. Das fällt gar nicht auf – versprochen! 

Ein weiterer Tipp ist, etwas Lidschatten-Primer auf die Stellen an der Nase aufzutragen. Dieser ist dafür bekannt, nicht zu verrutschen und eine ebenmäßige Grundlage zu schaffen. Dass er dem gerecht wird, beweist er stets bei den sehr beweglichen Augenlidern. Aber du kannst auch etwas Puder direkt auf die Brille auftragen, wo sie auf die Haut trifft. Dadurch wird Reibung reduziert und weniger bleibt an der Brille haften. 

Quelle: .

📰 Quelle: .

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert