Es fällt dir schwer, beim Meditieren stillzusitzen? Dann solltest du die Osho Meditation testen – sie verbindet Aktivität und Entspannung.
Du würdest gern meditieren lernen – fühlst dich aber abgeschreckt von dem Gedanken, lange stillsitzen und deine Gedanken leeren zu müssen? Dann könnte die Osho Meditation für deinen Start genau das richtige sein! Dabei handelt es sich um eine aktivere Art der Meditation, bei der du erst in Bewegung bist, ehe du mit der typischen meditativen Stille startest.
So einfacg schüttelst du mit der Osho Meditation den Alltag ab
Im Folgenden möchten wir dir zwei beliebte Osho Meditationen ausführlich vorstellen:
- Dynamische Meditation
- Kundalini Meditation
Was ist die Kundalini Meditation?
Die Kundalini Meditation eignet sich perfekt, um sich nach einem langen Arbeitstag auf aktive Art zu erholen. Sie soll dir dabei helfen, die tieferen Ebenen deines Körpers zu erreichen und so innere Verspannungen aufzulösen.
Die Meditation besteht aus insgesamt 4 Phasen mit je 15 Minuten, insgesamt benötigst du also eine Stunde.
1. Phase – Schütteln (15 Min)
Stelle dich hin und spüre die Energie in deinem Körper. Baue die Spannungen ab und fange an, dich locker zu schütteln.
2. Phase – Tanzen (15 Min)
In dieser Phase kannst du noch mehr aus dir herausgehen und dich richtig aktiv bewegen. Tanze so, wie es sich für dich in diesem Moment gut anfühlt. Ob exzessiv oder langsam – lass deinen Körper die Führung übernehmen! Gegebenenfalls kannst du dabei die Augen schließen und dich mehr darauf konzentrieren, deinen Körper zu spüren.
3. Phase – Wahrnehmen (15 Min)
In der dritten Phase dieser Meditation schließt du deine Augen nun in jedem Fall und bist ganz still. Fühle einfach, was in dir vorgeht und beobachte es lediglich. Alle aufkommenden Gedanken und Körperempfindungen sind absolut in Ordnung. Verurteile nicht, was du wahrnimmst. Du kannst dich in dieser Phase hinsetzen oder stehen bleiben.
4. Phase – Still liegen (15 Min)
Die letzte Phase entspricht vermutlich eher dem, was man sich unter einer Meditation vorstellt. Du lässt deine Augen geschlossen und bleibst weiterhin still für die letzten 15 Minuten. Dazu legst du dich auf den Boden – wenn dir das zu unbequem ist, kannst du eine Yogamatte verwenden.
Osho Meditation: Dynamische Meditation
Bei der dynamischen Variante der Osho Meditation benötigst du ebenfalls jeweils eine Stunde Zeit. Im Unterschied zu Kundalini gibt es hier jedoch fünf Phasen und die Meditation wird üblicherweise 21 Tage am Stück wiederholt. Die dynamische Osho Meditation wird als Gruppenübung empfohlen, du kannst also prüfen, ob Meditationsstudios in deiner Nähe so einen Kurs anbieten.
1. Phase: Wildes Atmen (10 Min)
Die Augen bleiben während der kompletten Meditation geschlossen. In der ersten Phase atmest du stark durch die Nase und fokussierst dich auf das Ausatmen. Einatmen erledigt dein Körper automatisch. Atme so kräftig und zügig wie möglich, sodass du dich wirklich vollständig der Atmung hingibst.
2. Phase: Sich ausdrücken (10 Min)
In dieser Phase legst du noch eine Schippe drauf und lässt alles aus deinem Körper heraus. Schreien, tanzen, singen, weinen – alle Ausdrücke sind erlaubt und auch erwünscht. Achte jedoch darauf, die anderen in der Gruppe nicht in ihrem Ausleben zu hindern. Es kann sein, dass du dich anfangs dabei etwas befangen fühlst – in den meisten Fällen legt sich das aber nach kurzer Zeit.
3. Phase: Mit erhobenen Armen springen (10 Min)
Durch zehnminütiges Springen mit erhobenen Armen soll die Aufmerksamkeit vom Kopf in das sogenannte zweite Chakra, den Sitz der Geschlechtsorgane, hinabsinken. Verausgabe dich in dieser Phase und rufe beim Springen das Mantra «Huh».
4. Phase: Still sein (15 Min)
Bei der dynamischen Meditation bist du in der vierten Phase einfach still und verweilst in der Position, in der du in der dritten Phase zuletzt verblieben bist. Bringe dich nicht absichtlich in eine bequemere Position.
5. Phase: Feiern (15 Min)
Zum Abschluss wird es nochmal ganz ausgelassen! Zelebriere das Leben und bewege dich ausgelassen zur Musik. Gehe mit einem positiven, lebhaften Gefühl aus der Meditation heraus.
Vorteile der Osho Meditation
Die Osho Meditation bietet verschiedene gesundheitliche Vorteile:
- Stressabbau: Durch die freie Bewegung wird angestauter Stress wortwörtlich abgeschüttelt und Verspannungen werden gelockert.
- Anfängerfreundlich: Da du dich in der ersten Phase der Meditation so auspowerst, fällt es dir in der zweiten meist schon leichter, dich auf die Stille einzulassen und deine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen.
- Emotionalität ausleben: Durch Tanzen, Schreien und Singen werden unterdrückte Gefühle ausgelebt und losgelassen.
Du möchtest dich mal für mehrere Tage zurückziehen und viel Zeit zum Meditieren haben? Wie wäre es mit einer Auszeit im Kloster? Einen Erfahrungsbericht über einen Urlaub im Kloster bekommst du hier. Außerdem erklären wir Bikram Yoga, was Transzendentale Meditation und was Zen Meditation ist.
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